Glücksfall Erziehung

PF Bluetenzweig 

Lernen für das Leben

„Was Hänschen nicht gelernt hat, lernt Hans nimmermehr.“
oder „Was Hänschen nicht gelernt hat, wird Gretchen ihm schon noch beibringen.“
oder „Was Hänschen nicht gelernt hat, MUSS Hans schmerzvoll lernen!“

Die wirklichen Ursachen

Der Sohn kommt mit einem sehr schwachen Zeugnis nach Hause. Der Vater schimpft deshalb sehr emotional und laut. Der Sohn hört sich dies eine Weile ganz cool an und sagt dann: „Papa das bringt doch nichts, wenn wir uns so aufregen. Wir müssen in Ruhe nachdenken woran es liegen könnte. Ich überlege gerade, ob nun Umwelteinflüsse oder aber Erbfaktoren für meine Schulprobleme verantwortlich sind.“

Die Wirkung von Erziehung

Ein Mann sagt zu seiner Frau: „Es ist jetzt wissenschaftlich erwiesen, wenn Väter die Kinder erziehen, werden sie intelligenter.“
Die Frau daraufhin: „Wer, die Väter oder die Kinder?“

Was ist Autorität?

Drei Jungs, 7 Jahre, 9 Jahre und 12 Jahre alt, machen Hausaufgaben. Fragt der Neun- den Zwölfjährigen: „Weißt Du, was Autorität ist?“
Dieser kann ihm leider nicht helfen, aber der Siebenjährige sagt: „Ich weiß es!“ „Was, Du willst mehr wissen als wir,“ entrüsten sich die Brüder.
„Doch,“ sagt der Jüngste sehr bestimmt. „Das muss etwas sein,
was unser Papa unterm Schlafanzug trägt.“ Die Großen sind entrüstet: „So ein Quatsch,“sagen sie.
„Doch,“ erklärt der Jüngste, „denn die Mama sagt oft zu Papa, ‚wenn du den lieben langen Vormittag im Schlafanzug herumläufst, verlierst du noch deine ganze Autorität‘.“

Einander verstehen

Zu dem Schriftsteller Mark Twain sagte ein 17 jähriger junger Mann: „Ich verstehe mich nicht mit meinem Vater. Jeden Tag gibt es Streit. Er ist so furchtbar rückständig, hat keinen Sinn für moderne Ideen. Was soll ich machen? Am liebsten würde ich einfach abhauen.“
Mark Twain antwortete: „Ich kann Sie gut verstehen. Als ich 17 Jahre alt war, war mein Vater genauso verbohrt. Es war nicht auszuhalten mit ihm, aber haben Sie Geduld mit solchen älteren Leuten. Sie entwickeln sich etwas langsamer. Nach 10 Jahren als ich 27 war, hatte mein Vater dazugelernt. Ich konnte mich ganz vernünftig mit ihm unterhalten. Und heute wo ich 37 bin, frage ich meinen Vater oft um Rat. So sehr können die sich ändern!“